Raum für Heilung und Regeneration

Naturheilpraxis Ulrike Koehn



 

Phytotherapie

Die Blüte auf dem Foto kennt jedes Kind: Löwenzahn, Hundeblume oder Pusteblume sind nur einige gängige Namen. Getrocknete Blätter und Wurzeln von Taraxacum officinalis, so die medizinische Bezeichnung, werden in der westlichen Pflanzenheilkunde vor allem in Teemischungen bei Leber- und Gallenleiden verwendet. Taraxacum mongolicum ist ein enger asiatischer Verwandter, der kühlend und ausleitend wirkt. Die chinesische Medizin nutzt ihn in Rezepturen gegen verschiedene entzündliche Prozesse.

In der chinesischen Arzneimittellehre werden überwiegend Heilmittel pflanzlichen Ursprungs eingesetzt, nur vereinzelt fügt der Behandler mineralische oder tierische Bestandteile hinzu. Anhand der gestellten Diagnose werden bewährte Grundrezepturen dem Krankheitsbild entsprechend angepasst oder individuelle Rezepturen zusammengestellt. Einzelkräuter kommen so gut wie nie zum Einsatz.

Die in China am weitesten verbreitete Darreichungsform der Arzneien ist das Dekokt. Auf Chinesisch heißt sie »Tang« (Suppe). Es handelt sich dabei um eine Abkochung aus grob zerkleinerten Pflanzenbestandteilen. Im Westen ist wegen der einfacheren und sparsameren Anwendung bei gleich guter Wirksamkeit die Benutzung pulverisierter Rohdrogen beliebt. Die ebenso erhältlichen sofort löslichen Granulate sind oft eine zweckmäßige Alternative. Da es auch in der westlichen Phytotherapie wertvolle Arzneipflanzen und pflanzliche Medikamente gibt, beziehe ich sie, wo immer sie helfen, gerne in die Behandlung mit ein.

Chinesische Kräutermischungen bestelle ich für Sie über eine seit vielen Jahren spezialisierte Apotheke. Strenge Richtlinien und Qualitätskontrollen gewährleisten schadstofffreie Zubereitungen.