Raum für Heilung und Regeneration

Naturheilpraxis Ulrike Koehn



 

Tui Na

»Das Qi, das durch unseren Körper fließt, ist dasselbe Qi, das die Sterne des Himmels bewegt.«
– Zheng Manqing

Tui – das Schieben, Na - das Greifen, Mo – das Reiben, Gun – das Rollen. Dies sind Bezeichnungen für nur einige der Handtechniken, die in der Tui Na, der chinesischen Massage- und manuellen Therapie, angewendet werden. Mit den Handflächen, den Daumen oder den Handballen, mit den Fingern oder der Faust werden sie auf Meridianen und Akupunkturpunkten ausgeführt. Oftmals sind auch Dehn- und passive Bewegungstechniken Teil der Behandlung. Ein im Westen weithin bekanntes Element aus der Tui Na ist die Akupressur, die Behandlung von Akupunkturpunkten durch Druck mit Daumen oder Fingern.

Erste Erwähnungen von Tui Na-Techniken zur Stärkung des Immunsystems sind aus der Zeit um 2700 v.Chr. aus der Volksmedizin bekannt – ihre Anfänge reichen noch weiter zurück als die der Akupunktur. Wie in allen Disziplinen der chinesischen Medizin fand und findet auch im Bereich der manuellen Therapien eine stetige Weiterentwicklung statt.

Anwendung findet die Tui Na hauptsächlich bei Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates sowie - in spezieller Form – in der Kinderheilkunde. Auch bei funktionellen Störungen gibt es gute Behandlungserfolge. Eine weitere große Stärke liegt im Bereich der Gesundheitspflege. Hier dient sie der Vorbeugung von Krankheiten, dem Abbau von Negativstress und der Regulation des gesamten Organismus.

Die der Behandlung vorausgehende Diagnose wird nach den Grundlagen der chinesischen Medizin gestellt, für gewöhnlich ergänzt durch die Palpation, das Erfühlen und Betasten der betroffenen Körperregion und weiterer Körperbereiche.